Broschüre 84

BESSER LEBEN Ratgeberbroschüre

Negativ-Zins: So retten Sie Ihr Geld

Sparguthaben auf einem Fest- oder Tagesgeldkonto könnten demnächst teurer werden, auch wenn Sie unter 50.000 Euro Sparguthaben besitzen. Alternativen, wie Sie Geld derzeit kurz-, mittel- oder langfristig anlegen können, sind zum Beispiel Kurzzeitfonds, preiswerte Indexfonds oder eine Anlage in ein Crowd Investing.

Senkung des Einlagenzinssatzes

Anleger müssen künftig flächendeckend mit Negativzinsen rechnen für den Fall, dass die EZB den Einlagenzinssatz weiter senkt. Bereits heute verlangen bundesweit insgesamt 30 Geldhäuser Strafzinsen von Privatkunden, die hohe Beträge auf ihren Giro- bzw. Tagesgeldkonten liegen haben. Die EZB stellt damit die Regeln der Wirtschaft auf den Kopf.
Denn egal, ob Pensionsrückstellungen, Sozialversicherungen oder Stiftungen. Sie alle verlieren Tag für Tag eine riesige Menge an Geld. Das Dubiose an der ganzen Sache: während die Vergütungen der Sparkassenvorstände in den letzten Jahren enorm gestiegen sind, sind es bislang nur die Kunden, die für die Krise bezahlen sollen. Man denke dabei nur an die hohen Dispozinsen der Sparkassen.

Strafzinsen für Kleinsparer

Wie gewohnt, hat die Europäische Zentralbank (EZB) am 15.09.2019 ihren Einlagenzins auf minus 0,5 Prozent gesenkt. Bereits heute ist zu erwarten, dass der Zins bis Frühjahr 2020 bis auf minus 0,6 Prozent absinken wird. Erste Zeichen setzte bereits die Schweiz, wo der Leitzins bei minus 0,75 Prozent liegt. Sinkt also der negative Einlagenzinssatz weiter, werden die Geldhäuser dies ihren Kunden in Rechnung stellen. Zwar sind gewisse Freibeträge geplant, doch diese bringen den Kunden nicht allzu viel.

Anleger suchen nach Alternativ-Anlagen

Um vor Strafzinsen verschont zu bleiben, gilt es, Anlagen aus Fest- und Tagesgeldkonten abzuziehen, um das Kapital mit einer besseren Rendite in andere Anlagen investieren zu können.

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