Broschüre Nr. 88

BESSER LEBEN Ratgeberbroschüre

Corona-Virus: Schutz für Senioren und chronisch Kranke – Ratgeber Nr. 88

Seit einigen Wochen breitet sich der Corona-Virus rasant aus. Auch in Deutschland steigen die Fallzahlen stetig. Zur Risikogruppe gehören besonders Menschen ab 50, Menschen mit Vorerkrankungen wie Diabetes, Chronischen Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs. Männer sind zudem mehr gefährdet als Frauen, schwer zu erkranken.

Senioren und Menschen mit chronischen Erkrankungen fragen sich nun: Wie gefährdet bin ich und was kann ich tun, um mich vor einer Ansteckung zu schützen? Und wie reagiere ich bei Verdacht auf eine Ansteckung richtig? Welche Vorsorgemaßnahmen sind sinnvoll, ohne in Panik zu verfallen? Informationen hierzu finden Sie in diesem Ratgeber.

Coronavirus, Covid-19, Sars-CoV-2? Was die Bezeichnungen bedeuten

 Das neuartige Coronavirus mit dem Namen 2019-nCoV, ist erst seit Ende Dezember bekannt. Vermutlich sprang das Virus in der chinesischen Provinz Hubei auf einen Menschen über, von dort verbreitete es sich per Tröpfcheninfektion über den Globus. Unterschiedliche Bezeichnungen der Erkrankung führen oft zu Verwirrung, daher zunächst eine kurze Erklärung:

Coronavirus: Coronaviren sind eine Virusfamilie, zu der auch das derzeit weltweit grassierende Coronavirus gehört. Da es anfangs keinen Namen trug, sprach man in den ersten Wochen vom „neuartigen Coronavirus“.

Sars-CoV-2: Die WHO gab dem neuartigen Coronavirus den Namen „Sars-CoV-2“ (‚Severe Acute Respiratory Syndrome‘-Coronavirus-2). Mit der Bezeichnung ist das Virus gemeint, das Symptome verursachen kann, aber nicht muss.

Covid-19: Die durch Sars-CoV-2 ausgelöste Atemwegskrankheit wurde „Covid-19“ (Coronavirus-Disease-2019) genannt. Covid-19-Patienten sind dementsprechend Menschen, die das Virus Sars-CoV-2 in sich tragen und Symptome zeigen.

Aussagen darüber, wie gefährlich der neue Virus wirklich ist, sind derzeit noch unsicher. Die Raten an Verstorbenen seien höher als bei Grippe – wie viel höher, müsse man noch sehen, so Lothar Wieler, Leiter des Robert Koch-Instituts. Momentan geht man von einer Sterberate von 0,7 – also 7 von 1000 Erkrankten. (Zum Vergleich, Grippe 0,1 bis 0,2 Prozent der Erkrankten.)

Besondere Risikogruppen

Personengruppen, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, sind:

  • Menschen über 50 Jahren: Das Risiko einer schweren Erkrankung steigt ab 50 bis 60 Jahren stetig mit dem Alter an. Insbesondere ältere Menschen können, bedingt durch das weniger gut reagierende Immunsystem, nach einer Infektion schwerer erkranken (Immunseneszenz). Da unspezifische Krankheitssymptome wie Fieber die Antwort des Immunsystems auf eine Infektion sind, können diese im Alter schwächer ausfallen oder fehlen, wodurch Erkrankte dann auch erst später zum Arzt gehen.
  • Menschen mit verschiedene Grunderkrankungen wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen scheinen unabhängig vom Alter das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen. Bei älteren Menschen mit einer oder mehreren vorbestehenden Grunderkrankungen ist das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf höher als wenn nur ein Faktor (Alter oder Grunderkrankung) vorliegt.
  • Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z.B. Cortison) Welche Kombination von Risikofaktoren mit weiteren (Lebens-)Umständen ein besonders hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei COVID-19 darstellen, ist noch nicht hinreichend bekannt…

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Weitere Inhaltsübersicht:

  • Krankheitsverlauf
  • Wie und wann kann man sich testen lassen
  • Hygienemaßnahmen, die vor einer Ansteckung schützen
  • Besonderer Schutz für Senioren und chronisch Kranke: Verhaltenshinweise und Vorsorgemaßnahmen, z.B. beim Arzt, beim Einkaufen, bei Medikamenten, Krankenhausaufenthalten und Therapien, für Krebs-Patienten, für Angehörige  u.a.
  • Ausblick Entwicklung der Cronona-Epedemie

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