Recht & Alltagstipps im August

Interessanten Alltagstipps und Infos zur aktuellen Rechtsurteilen haben wir hier für Sie zusammengefasst. In diesem Monat aktuell:

Mikrowelle reinigen ohne Schrubben

Keine Lust auf Schrubben? – So wird Ihre Mikrowelle in wenigen Minuten blitzsauber: Füllen Sie eine mikrowellenfeste Schale oder einen tiefen Teller mit Wasser und geben Sie ca. 2 Esslöffel Essigessenz oder den Saft einer halben Zitrone hinzu. Die ausgepresste Zitrone kann ebenfalls mit in die Schale gelegt werden. Stellen Sie das Gefäß in die Mikrowelle und lassen Sie das Gerät für 5 bis 10 Minuten auf höchster Stufe laufen. Der entstehende Wasserdampf verteilt sich und weicht Schmutz sowie Fett im Innenraum auf.

Öffnen Sie die Mikrowelle nach dem Erhitzen nicht sofort, sondern lassen Sie den Dampf etwa 5 Minuten einwirken. Nehmen Sie anschließend die Schale vorsichtig heraus (Verbrennungsgefahr!) und wischen Sie den gelösten Schmutz mit einem feuchten Mikrofasertuch oder Schwamm einfach aus. Zum Schluss den Innenraum mit einem trockenen Tuch nachreiben.

Osteoporose-Medikament schützt auch vor Demenz

Gute Nachrichten für Menschen mit Osteoporose: Eine aktuelle Studie der Universität Hong Kong mit über 120.000 Teilnehmern zeigt, dass stickstoffhaltige Bisphosphonate nicht nur gegen Knochenschwund wirken, sondern auch das Demenzrisiko senken. Wer diese Medikamente einnimmt, hat ein um 16 Prozent geringeres Demenzrisiko als unbehandelte Personen – im Vergleich zu anderen Osteoporose-Medikamenten liegt der Vorteil sogar bei 24 Prozent.

Besonders Frauen und Menschen mit Hüftfrakturen profitieren von diesem Schutzeffekt. Die Forscher erklären den Zusammenhang damit, dass Osteoporose und Demenz bei älteren Menschen häufig gemeinsam auftreten und die Medikamente Stoffwechselwege beeinflussen, die auch bei Demenz eine Rolle spielen. Gleichzeitig senken Bisphosphonate das Risiko für Wirbelbrüche um etwa 50 Prozent und für Oberschenkelhalsbrüche um fast die Hälfte. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob eine Behandlung für Sie geeignet ist.

Steigende Wohnkosten – Wohngeld beantragen

Mieten, Heizkosten und Nebenkosten steigen weiter – für viele Rentner wird das Wohnen daher zur finanziellen Belastung. Wer eine kleine Rente bezieht, hat oft Anspruch auf Wohngeld, nutzt diese staatliche Unterstützung aber nicht. Rund die Hälfte aller berechtigten Seniorenhaushalte stellen keinen Antrag.

Wer hat Anspruch? Wohngeld können Rentner beantragen, wenn ihre Rente grundsätzlich zum Leben reicht, aber nicht ausreicht, um die Wohnkosten vollständig zu decken. Es spielt keine Rolle, ob Sie zur Miete wohnen oder Eigentümer sind. Die Höhe hängt von drei Faktoren ab: Ihrem Einkommen, der Haushaltsgröße und dem Wohnort (Mietstufe).

Beispiel: Für alleinstehende Rentner liegt die Einkommensgrenze je nach Wohnort zwischen 1.959 Euro (Mietstufe 1, z.B. Görlitz) und 2.202 Euro netto monatlich (Mietstufe 7, z.B. München). Bei Rentnerpaaren beträgt die Obergrenze zwischen 2.648 Euro und 2.963 Euro. Vermögen bis 60.000 Euro (Alleinstehende) bzw. 90.000 Euro (Paare) sowie selbstgenutztes Wohneigentum bleiben unberücksichtigt.

Wie viel Wohngeld gibt es? Die durchschnittliche Wohngeldzahlung liegt bei etwa 220 Euro monatlich. Ein alleinstehender Rentner in Berlin (Mietstufe 4) mit 600 Euro Miete erhält bei 1.100 Euro Nettorente 241 Euro Wohngeld. Die Berechnung erfolgt individuell – Pauschalen gibt es nicht.

Stellen Sie den Antrag bei der Wohngeldstelle Ihrer Gemeinde oder Stadt. Sie benötigen folgende Dokumente: aktuellen Rentenbescheid als Einkommensnachweis, Mietvertrag oder Kontoauszüge als Nachweis der Wohnkosten, bei Eigentum: Kreditunterlagen, Wohnflächenberechnung, Die Bearbeitung kann einige Wochen dauern. Das Wohngeld wird in der Regel für zwölf Monate bewilligt, danach müssen Sie einen neuen Antrag stellen.

Mähroboter nur tagsüber nutzen

Mähroboter sind praktisch – können aber für Igel gefährlich sein. Die Tiere rollen sich bei Gefahr zusammen und können dann von den Messern verletzt werden. Naturschutzverbände empfehlen daher, die Roboter nur tagsüber zu nutzen, nicht in der Dämmerung oder nachts, wenn Igel aktiv sind. In einigen Städten gibt es bereits Nachtfahrverbote für Mähroboter, ein bundesweites Gesetzt fehlt jedoch noch.

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