BESSER LEBEN Ratgeberbroschüre

Tipps: Minderung der Erwerbsfähigkeit und erfolgreiche GdB-Antragstellung

Persönlicher und behördlicher Kampf mit vielen Facetten

Wenn immer eine Krankheit länger dauert und nicht alleine besser werden will, fragen sich die Betroffenen, ob sie bei ihrem zuständigen Versorgungsamt einen Antrag auf Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) bzw. Grad der Behinderung (GdB) stellen sollen.

Doch dann kommt der Moment, der entscheidende Augenblick, der viele Menschen verzweifeln lässt: Man hat sich persönlich noch nicht einmal mit seiner Krankheit abgefunden, befürchtet vielleicht, dass die Diagnose gravierende Einschnitte für die persönliche Arbeit bedeutet, dann soll man auch noch einen Antrag auf Schwerbehinderung stellen. Wer will heute schwerbehindert sein – und dabei muss es sich nicht einmal um eine schwerwiegende Krankheit handeln. Denken Sie nur an einen Arzt, der Spezialist für bestimmte Operationen ist – ein kleiner Schnitt mit dem Skalpell in die Sehne der Hand, und der Beruf ist beendet. Gleichzeitig verbinden viele Menschen das Wort Schwerbehinderung mit einem Ausschluss aus der Gesellschaft, mit psychischen Veränderungen, mit einem Ende aller Aufstiegschancen im Betrieb. Niemand bedenkt in dieser Situation, wie wichtig, wie wertvoll ein solcher Antrag sein kann.

Weitere Inhaltsübersicht

  • Begriffserklärung: Schwerbehinderung, dauernde oder verübergehende Behinderung
  • richtige Antragstellung Feststellung der Behinderung und des Grades der Behinderung
  • GdB: Was sind Schwerbehinderte bzw. ihnen Gleichgestellte?
  • Was geschieht im Verwaltungsakt nach § 31 SGB X zur Feststellung der Behinderung?
  • Das Widerspruchsverfahren
  • Klage-, Berufungs- und Revisionsverfahren
  • Tipps zur Antragsstellung, Rente, Steuer und sonstige Vergünstigungen für Behinderte

ENDE TEXTVORSCHAU

Extra-Info: Links, Formulare und Adressen zu GdB-Antragstellung in den verschiedenen Bundesländern