BESSER LEBEN Ratgeberbroschüre

Mit Strom gegen das Gewitter im Kopf

Migräne: Neue Therapie soll jedem zweiten Patienten helfen – ganz ohne Pillen

Wie ein „glühendes Eisen im Kopf“ beschreibt Peter Lochbieler seine Migräne-Anfälle. „Man will nicht mehr und alles andere wird egal“. Er leidet unter Cluster-Kopfschmerz, einer besonders schweren Form von Migräne, bei die Schmerzanfälle bis zu drei Stunden dauern und zehn Mal am Tag auftreten können.

Manuela Döring hat das gleich Problem. Übelkeit, Erbrechen, Rückzug von der Außenwelt – so beschreibt sie ihren Zustand bei rund 20 Attacken im Monat. Alles habe sie bereits ausprobiert: Medikamente, Akupunktur, nichts half zuverlässig. Doch beide Patienten sehen wieder Licht am Ende des Tunnels. Sie haben an einer Studie der Klinik Großhadern in München teilgenommen, die Wirksamkeit von gezielten Stromschlägen gegen die Krankheit untersuchte. Ergebnis: Jeder zweite Patient reagierte sofort positiv auf die Behandlung, bei der die Zahl der Migräne auslösenden Neurotransmitter im Gehirn auf Normalmaß reguliert wird.

Sogar ein Verzicht auf Medikamente ist möglich. Die nötigen Geräte sind bislang allerdings recht kostspielig und die Krankenkassen zahlen bis zum Nachweis der Wirksamkeit nicht. Wir stellen Ihnen die Methode vor und zeigen alternative und herkömmliche Behandlungsweisen auf, denn bei jedem Patienten kann eine andere Therapie erfolgreich sein. Am Ende finden Sie einen Kopfschmerzkalender für Ihre persönlichen Eintragungen.

Weitere Inhaltsübersicht:

  • Migräne und ihre Ausprägungen
  • 10 Goldene Regeln zur Vorbeugung
  • Welche Naturheilmittel können helfen
  • Therapien ohne Medikamente
  • Medikamentöse Behandlungen

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