BESSER LEBEN Ratgeberbroschüre

Neue Therapien bei Hüft- und Kniebeschwerden

Alternative Therapien und wann Ersatz unumgänglich ist

Hüft- und Knieoperationen gehören zu den am meisten durchgeführten OPs – und sie sind in letzter Zeit stark in die öffentliche Diskussion geraten: Nur in wenigen Fällen sei eine OP tatsächlich nützlich und sinnvoll, in den meisten Fällen füllt sie lediglich die Kassen der Kliniken. Erfahren Sie, welche alternativen Behandlungen ohne OP sinnvoll sein können und wie Sie sich eine sichere Meinung einholen, ob nur eine OP Ihnen helfen kann.

Nicht in allen Fällen ist eine OP notwendig

Wer unter Schmerzen im Bereich des Hüft- bzw. Kniegelenkes leidet, muss auf die Warnsignale und deren gefährliche Verläufe achten. Denn in diesem Fall müssen die Schmerzen umgehend behandelt werden. Wichtig zu verstehen: Schmerzen sind keine Krankheit, sondern ein Warnsignal. Sie zeigen an, dass im Bereich der Hüfte bzw. des Kniegelenks etwas nicht stimmt. Sehr häufig liegt es an harmlosen Faktoren. Vor allem einseitige und falsche Belastungen machen sich auf Dauer schmerzhaft bemerkbar. Das Problem: man schont sich, um die Schmerzen erträglich zu halten; dies wiederum führt zu verkrampften Muskeln.

Häufig empfehlen Ärzte deshalb eine Operation, bei der bereits jüngere Leute ein künstliches Kniegelenk (Endoprothetik) erhalten. Dabei hält ein künstliches Knie- bzw. Hüftgelenk in den meisten Fällen nur 20-25 Jahre. Dann muss erneut operiert werden. Doch eine Operation gibt vor allem bei chronischen Schmerzen auf keinen Fall die Garantie, dass danach alles besser wird. Das Problem unserer Ärzte in fast allen Krankenhäusern: Sie müssen – und das unter Druck vieler Klinikleitungen – die Zahl der Eingriffe steigern, damit die Operationssäle ausgelastet sind und die Krankenhäuser verdienen. Im Umkehrschluss gibt es eine Vielzahl an konservativen Methoden, deren Möglichkeiten nicht ausgeschöpft werden (dürfen).

Wenn Ihnen also ein Arzt sagt, dass Sie eine beginnende Knie-Arthrose haben und z.B. die Magnetresonanztomografie einen Meniskus-Einriss gezeigt hat, dann sollten Sie als Patient einer OP-Empfehlung nicht blind folgen. Auch wenn es für viele Menschen nicht nachvollziehbar klingt: Der Arzt rät zur OP, weist darauf hin, dass das Bein oder die Hüfte in einigen Jahren gelähmt/bewegungsunfähig sein kann – doch was hilft: den richtigen Sport zu wählen. Nämlich Fahrrad fahren oder schwimmen gehen anstatt joggen oder Tennis zu spielen …

ENDE TEXTVORSCHAU