Recht & Alltagstipps im April

Interessanten Alltagstipps und Infos zur aktuellen Rechtsurteilen haben wir hier für Sie zusammengefasst. In diesem Monat aktuell:

Positive Effekte nach dem Fasten festigen

Zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag ist Fastenzeit, viele nutzen diese Zeit des Verzichts für einen Neustart, nämlich bewusst neue Gewohnheiten zu trainieren. Nach dieser Zeit der Selbstdisziplin fällt es oft leichter, auch im Alltag achtsamer zu leben.

Wer zum Beispiel während des Fastens weniger Süßes gegessen hat, kann sich vornehmen, Süßigkeiten nur noch am Wochenende zu essen. Auch feste Essenszeiten helfen, etwa Frühstück um 7 Uhr, Mittagessen um 12 Uhr und abends nur eine leichte Mahlzeit. Viele merken außerdem, dass ihnen Bewegung guttut – zum Beispiel jeden Abend einen 20-minütigen Spaziergang statt noch eine Stunde am Handy zu sitzen. Sinnvoll ist auch, weiterhin alkoholfreie Tage pro Woche einzuplanen. Solche kleinen, konkreten Schritte sorgen dafür, dass die positiven Erfahrungen aus der Fastenzeit dauerhaft im Alltag bleiben.

Gemeine Nachtkerze Heilpflanze des Jahres

Die gemeine Nachkerze, auch bekannt als Sommerstern, Abendblume, Gelbe Rapunzel oder Schinkenkraut, ist Heilpflanze des Jahres 2026. Die anspruchslose Pflanze stammt ursprünglich aus Nordamerika und ist in vielen Gärten zu finden. Industriell werden ihre Samen für Öle und Cremes eingesetzt. Aber auch für die heimische Küche hat die Pflanze einiges zu bieten.

Ihre Blüten sind essbar, schmecken leicht süßlich und eignen sich gut als Dekoration für Desserts oder als farbige Ergänzung in Salaten. Auch die jungen Blätter können verwendet werden: Sie schmecken mild und lassen sich entweder klein geschnitten roh im Salat essen oder ähnlich wie Spinat kochen. Die Wurzel der zweijährigen Pflanze im ersten Jahr wurde früher als Gemüse genutzt; gekocht hat sie einen leicht süßlichen Geschmack, der etwas an Schwarzwurzel erinnert. Auch die Samen sind wertvoll, denn sie enthalten viel Öl und können getrocknet zum Beispiel über Müsli oder Brot gestreut werden.

Riester-Sparverträge prüfen

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Versicherer bei Riester-Rentenverträgen den sogenannten Rentenfaktor nicht einseitig senken dürfen (Az: IW ZR 34/25). Der Rentenfaktor bestimmt, wie hoch die spätere monatliche Rente aus dem angesparten Kapital ausfällt. Einige Anbieter hatten diesen Wert nachträglich reduziert, wodurch sich die spätere Rente deutlich verringerte. Laut Urteil sind solche Klauseln unwirksam.

Inhaber eines Riester-Sparvertrags sollten nun prüfen, ob ihr Rentenfaktor nach Vertragsabschluss verändert wurde. Hinweise darauf finden sich oft in Schreiben des Versicherers oder in Vertragsmitteilungen zur „Anpassung des Rentenfaktors“. Betroffene können ihren Anbieter um Klärung bitten oder den Vertrag bei einer Verbraucherzentrale überprüfen lassen. Wichtig ist, keine vorschnellen Vertragsänderungen zu unterschreiben.

Bluthochdruck geht an die Nieren

Bluthochdruck gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für Nierenerkrankungen. Ein dauerhaft erhöhter Druck in den Blutgefäßen kann die feinen Filterstrukturen der Nieren schädigen, sodass sie ihre Aufgabe – das Reinigen des Blutes – schlechter erfüllen. Deshalb ist es wichtig, den Blutdruck regelmäßig zu kontrollieren und bei erhöhten Werten frühzeitig gegenzusteuern.

Hilfreich sind vor allem einfache Veränderungen im Alltag: weniger Salz in der Ernährung, ausreichend Bewegung und ein gesundes Körpergewicht. Auch regelmäßiges Trinken, möglichst wenig Alkohol und der Verzicht auf Rauchen unterstützen die Nieren. Wer bereits Bluthochdruck hat, sollte außerdem die verordneten Medikamente konsequent einnehmen und ärztliche Kontrollen wahrnehmen. Und den Hausarzt auf einen Nierencheck ansprechen.

Hilfreich sind vor allem einfache Veränderungen im Alltag: weniger Salz in der Ernährung, ausreichend Bewegung und ein gesundes Körpergewicht. Auch regelmäßiges Trinken, möglichst wenig Alkohol und der Verzicht auf Rauchen unterstützen die Nieren. Wer bereits Bluthochdruck hat, sollte außerdem die verordneten Medikamente konsequent einnehmen und ärztliche Kontrollen wahrnehmen. Und den Hausarzt auf einen Nierencheck ansprechen.

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